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Stromverbrauch einer Festplatte: Leerlauf, Betrieb und Standby je Teilenummer

Preise abgefragt: · Veröffentlicht: · Preisverlauf seit 26.10.2026

Kurz beantwortet

Bei den hier genannten 3,5-Zoll-Teilenummern nennen die Herstellerdokumente im Leerlauf 2,32 W (Toshiba P300 4 TB) bis 8,4 W (WD Gold WD122KRYZ) und im Standby 0,3 W (WD Red Plus WD120EFGX) bis 1,18 W (Exos X24, 12 und 10 TB). Lesen und Schreiben brauchen mehr. Weil jeder Hersteller anders misst, zählt der Wert Ihrer Teilenummer, keine Rangliste.

Stromverbrauch nach Zustand: Leerlauf, Lesen und Schreiben, Standby

Eine Festplatte hat nicht einen Stromverbrauch, sondern mehrere: je nachdem, ob sie liest oder schreibt, mit geparkten Köpfen weiterdreht oder den Motor angehalten hat. Seagate beschreibt diese Stufen im Handbuch der Exos X24 SATA genau. In Idle_a ist die Elektronik reduziert, in Idle_b sind die Köpfe geparkt und die Scheiben drehen mit voller Drehzahl, in Idle_c drehen sie bei geparkten Köpfen mit reduzierter Drehzahl, in Standby_z steht der Motor und die Scheiben drehen nicht.

MerkmalWas die Platte laut Handbuch tutLeistung laut Handbuch bei 24 und 20 TB
Idle_Areduzierte Elektronik6,25 W
Idle_BKöpfe geparkt, Scheiben drehen mit voller Drehzahl3,89 W
Idle_CKöpfe geparkt, reduzierte Drehzahl2,91 W
StandbyKöpfe geparkt, Motor steht1,09 W
Zufälliges Lesen (4K, Queue 16)Betrieb, typischer Wert8,88 W
Zufälliges Schreiben (4K, Queue 16)Betrieb, typischer Wert7,07 W
Sequenzielles Lesen (64K)Betrieb, typischer Wert8,18 W
Sequenzielles Schreiben (64K)Betrieb, typischer Wert8,53 W

Zwischen Idle_A und zufälligem Lesen liegen bei dieser Platte nach unserer Rechnung rund 2,6 W, zwischen Idle_A und Standby rund 5,2 W. Für kleinere Kapazitäten derselben Baureihe nennt das Handbuch eigene Werte: bei 16 TB 5,59 W im Idle_A und 0,95 W im Standby, bei 12 und 10 TB 6,5 W und 1,18 W. Ein Leerlaufwert ist allerdings kein Dauerwert. Laut Seagate kann die Platte auch im Leerlauf Hintergrundaktivität nach der S.M.A.R.T.-Spezifikation ausführen, und dann können Stromaufnahme und Geräusch auf Betriebsniveau steigen.

Warum sich Wattangaben verschiedener Hersteller nicht direkt vergleichen lassen

Jeder Hersteller misst unter eigenen Bedingungen. Seagate bildet die typischen Leistungswerte im Handbuch der Exos X24 SATA als Mittelwert über getestete Laufwerke, mit 5 V und 12 V Eingangsspannung bei 35 °C Umgebungstemperatur; die übrigen Angaben desselben Handbuchs gelten, sofern nicht anders vermerkt, bei 25 °C. Im Exos-Datenblatt DS2046.1 heißt die Zeile je nach Tabelle „Idle A (W) Average“, „Idle Power, Average“ oder „Average Idle Power“; eine Messtemperatur haben wir dort nicht gefunden.

Western Digital vermerkt bei WD Red Plus und WD Red Pro, die Leistungswerte seien bei Raumtemperatur gemessen. Bei WD Gold und bei den Ultrastar-Platten HC590 und HC520 beruht der Leerlaufwert laut Fußnote auf Idle_A. Toshiba nennt den Leerlauf im MG08-Handbuch „Active Idle (Idle-A)“ und gibt in den Datenblättern der P300 und L200 einen typischen Wert für „active idle“ an. Samsung misst die SSD 870 EVO mit dem Programm IOmeter an einem bestimmten Desktop-PC.

Paare stellen wir deshalb nur innerhalb eines Dokuments gegenüber: zwei Teilenummern, die derselbe Hersteller unter denselben Bedingungen angibt. Wo wir Werte aus verschiedenen Dokumenten nebeneinanderstellen, sagen wir es dazu. Eine Rangliste der sparsamsten Festplatte über Hersteller hinweg stellen wir nicht auf. Ein Abstand von wenigen Zehntelwatt zwischen Seagate, WD und Toshiba kann allein aus der unterschiedlichen Messgrundlage stammen.

Drehzahl: 5.400 oder 7.200 U/min

Bei gleicher Kapazität zeigt Seagates IronWolf-Datenblatt einen deutlichen Abstand. Die ST8000VN004 dreht mit 7.200 U/min und braucht 7,8 W im Leerlauf und 10,1 W im Betrieb. Die ST8000VN002, ebenfalls mit 8 TB, dreht mit 5.400 U/min und braucht 4,0 W und 5,3 W. Eine Aussage, dass der Abstand allein von der Drehzahl kommt, haben wir im Datenblatt nicht gefunden; es führt beide Werte nebeneinander.

In Toshibas Desktop-Reihe P300 braucht die kleinste Platte mit der höheren Drehzahl mehr als die größeren mit 5.400 U/min. Die 2-TB-Platte HDWD320UZSVA mit 7.200 U/min nennt das Datenblatt mit 2,92 W im Active Idle und 5,21 W im Betrieb. Die 6-TB-Platte HDWD260UZSVA mit 5.400 U/min kommt auf 2,68 W und 4,46 W, die 4-TB-Platte HDWD240UZSVA mit 5.400 U/min auf 2,32 W und 4,11 W. Mehr Kapazität bedeutet in diesem Datenblatt also nicht automatisch mehr Verbrauch: Von den beiden Platten mit 5.400 U/min braucht die größere mehr, die 2-TB-Platte mit 7.200 U/min aber mehr als beide.

Helium oder Luft: je Teilenummer, nicht als Regel

Western Digital führt die WD Red Plus mit 12 TB in zwei Bauarten: als WD120EFGX mit Luftfüllung und als WD120EFBX mit Heliumfüllung. Im Datenblatt stehen beide nebeneinander, mit Werten für Leerlauf, Lesen und Schreiben sowie Standby.

MerkmalWD120EFGX (Luft)WD120EFBX (Helium)
Leerlauf6,1 W2,9 W
Lesen und Schreiben8,8 W6,3 W
Standby und Sleep0,3 W0,6 W

Im Leerlauf und beim Lesen und Schreiben braucht die Helium-Platte weniger, im Standby aber doppelt so viel wie die Luft-Platte. Ein ähnliches Bild zeigt das Datenblatt der WD Red Pro: Die heliumgefüllte WD161KFGX mit 16 TB braucht 3,6 W im Leerlauf, 6,1 W beim Lesen und Schreiben und 0,9 W im Standby, die luftgefüllte WD8003FFBX mit 8 TB 4,6 W, 8,8 W und 0,7 W. Helium senkt also nicht jeden Wert.

In Seagates deutschem IronWolf-Pro-Datenblatt braucht die Helium-Platte ST12000NT001 im Leerlauf 5,0 W und im Betrieb 7,8 W, die luftgefüllte ST10000NT001 dagegen 7,8 W und 10,1 W, obwohl sie 2 TB weniger fasst. Bei WD Gold nennt das Datenblatt für die luftgefüllte WD122KRYZ 8,4 W im Leerlauf, für die Helium-Platten WD161KRYZ und WD142KRYZ je 5,6 W. Welche Bauart Sie bekommen, verrät oft erst die Teilenummer; die 12-TB-Modelle im Einzelnen stehen auf der Seite 12-TB-Festplatte.

SATA oder SAS: Stromverbrauch je Paar

Ob eine SAS-Festplatte mehr Strom braucht als ihr SATA-Gegenstück, lässt sich nur Paar für Paar beantworten. Die Übersicht stellt Teilenummern gegenüber, die ein Hersteller im selben Dokument mit gleicher Kapazität führt, bei den kleineren Exos zusätzlich im selben Sektorformat. Die Paarung nach Kapazität innerhalb von Seagates Tabellen haben wir vorgenommen. Gelesen wird jede Zeile für sich, nicht von Zeile zu Zeile über Hersteller hinweg.

MerkmalSATA laut DokumentSAS laut Dokument
Exos 12 bis 24 TB (ST..NM002H und ST..NM007H), Idle A6,3 W6,5 W
Exos 12 bis 24 TB, maximal bei zufälligem 4K-Lesen und -Schreiben8,9 W und 7,1 W9,8 W und 8,2 W
Exos 10 TB, 512e/4Kn-FastFormat (ST10000NM017B und ST10000NM018B), Leerlauf7,8 W8,14 W
Exos 6 TB, 512e/4Kn-FastFormat (ST6000NM019B und ST6000NM020B), Leerlauf7,06 W6,59 W
Exos 6 TB, 4Kn (ST6000NM004B und ST6000NM005B), Leerlauf6,04 W6,59 W
Exos 6 TB, 512n (ST6000NM000B und ST6000NM001B), Leerlauf7,06 W7,24 W
Exos 4 TB, 512e/4Kn-FastFormat (ST4000NM024B und ST4000NM025B), Leerlauf5,16 W5,9 W
Exos X16 mit 16 und 14 TB (NM001G und NM002G), Idle A5,0 W5,0 W
Ultrastar DC HC590 mit 24 und 26 TB, Idle_A5,6 W5,9 W
Ultrastar DC HC520 mit 12 TB, Idle_A5,0 W6,1 W
Toshiba MG08 16 TB (MG08ACA16TE und MG08SCA16TE), Active Idle und 4K-Zugriffe4,00 W und 7,63 W4,46 W und 8,12 W

In den meisten Paaren der Übersicht liegt SAS höher, aber nicht in allen. In der Tabelle für das Sektorformat 512e/4Kn-FastFormat braucht die SAS-Platte ST6000NM020B laut Datenblatt 6,59 W im Leerlauf, die SATA-Platte ST6000NM019B 7,06 W. Bei 4 und 10 TB liegt in derselben Tabelle dagegen SAS höher, ebenso bei den 6-TB-Paaren der 4Kn- und der 512n-Tabelle desselben Blatts. Bei der Exos X16 nennt Seagate für SATA und SAS denselben Leerlaufwert. Eine allgemeine Regel lässt sich daraus nicht ableiten; prüfen Sie das Paar Ihrer Kapazität und Ihres Sektorformats. Im Betrieb ist der Abstand bei der Exos mit 12 bis 24 TB (ST..NM002H und ST..NM007H) größer als im Leerlauf.

Für die Ultrastar DC HC520 stellen wir nur den Leerlauf gegenüber. Den Betriebswert misst Western Digital laut Fußnote für SATA und SAS unter verschiedener Last: die SATA-Modelle mit 8 KB bei Queue Depth 1 und 40 IOPS, die SAS-Modelle mit 4 KB bei Queue Depth 4 und maximalen IOPS. Die beiden Betriebswerte von 6,9 W und 10,1 W beschreiben also nicht dieselbe Arbeit.

Die Leerlaufwerte aller Exos-Generationen stehen auf der Seite Seagate Exos, zusammen mit den Teilenummern je Schnittstelle.

Anlaufstrom und 12-V-Spitzenstrom

Für den Anlauf nennt das Handbuch der Exos X24 SATA typisch 2,6 A Spitzenstrom auf der 12-V-Leitung, per Konfiguration wahlweise 2,0 A. Nach unserer Rechnung entsprechen 2,6 A bei 12 V rund 31 W für einen kurzen Moment, ein Vielfaches des Leerlaufs dieser Platte. Das Handbuch selbst druckt für den Anlauf Ampere, keine Wattzahl.

In den Datenblättern der WD Red Plus und der WD Red Pro steht ebenfalls ein Spitzenstrom auf der 12-V-Leitung in Ampere, dort aber nicht ausdrücklich als Anlaufstrom bezeichnet: 1,75 A bei der WD Red Plus WD40EFPX, 1,8 A bei der WD Red Pro WD161KFGX und 2,08 A bei der WD Red Pro WD8003FFBX. Zum Vergleich nennt dasselbe Red-Plus-Datenblatt für die WD40EFPX 3,1 W im Leerlauf und 4,7 W beim Lesen und Schreiben. Einen Anlaufstrom für Toshiba-Platten haben wir für diese Seite nicht gelesen.

Das Exos-Handbuch beschreibt außerdem einen verzögerten Motorstart. Ob die Platte ihn nutzt, hängt laut Handbuch an Pin P11 des SATA-Stromanschlusses: Liegt P11 auf Masse, nutzt sie ihn nicht. Wie Ihre Backplane oder Ihr Kabel P11 belegt, steht in keiner Quelle, die wir gelesen haben. Eine Netzteilgröße leiten wir aus diesen Werten nicht ab.

Standby und Stromsparstufen: die Werkseinstellung der Exos X24

Wann eine Platte von selbst in die sparsameren Stufen wechselt, legen Timer fest. Für die Exos X24 SATA nennt das Handbuch als Werkseinstellung: nach 100 ms Idle_a, nach 2 Minuten Idle_b, nach 4 Minuten Idle_c und nach 15 Minuten Standby_z. Einen selbst gesetzten Timer unter 2 Minuten nimmt die Platte laut Handbuch nicht an, damit genug Wartung im Hintergrund stattfinden kann. Diese Mindestgrenze gilt laut Handbuch für Timer, die man setzt; warum die Werkseinstellung für Idle_a darunter liegt, erklärt das Handbuch nach unserer Lektüre nicht. Diese Zeiten sind Voreinstellungen der Platte. Ob ein NAS, ein Controller oder ein Betriebssystem die Platte diese Stufen erreichen lässt, haben wir im Handbuch nicht gefunden.

Seagate warnt im selben Handbuch: Kürzere Timer als die Werkseinstellung oder ein häufigeres Erzwingen einer Stromsparstufe können Zuverlässigkeit und Datenintegrität einschränken. Diese Warnung steht im Handbuch der Exos X24 SATA; für andere Baureihen haben wir keine vergleichbare Aussage gelesen. Den Stromverbrauch eines ganzen NAS-Geräts behandelt NAS-Stromverbrauch.

Stromverbrauch von 3,5- und 2,5-Zoll-Festplatten

Toshibas Notebook-Platte L200 mit 1 oder 2 TB braucht laut Datenblatt 0,85 W im Active Idle und 1,65 W im Betrieb, bei 5.400 U/min. Sie läuft nur mit 5 V. Die 3,5-Zoll-Desktop-Platte P300 braucht 5 V und 12 V und im Active Idle 2,32 bis 2,92 W. Nach unserer Rechnung liegt die L200 im Leerlauf also bei etwa einem Drittel der P300. Dieser Vergleich gilt für diese beiden Toshiba-Reihen, deren Datenblätter dieselbe Art von Wert angeben: die typische Leistungsaufnahme im Active Idle.

2,5 Zoll heißt aber nicht automatisch sparsam. Seagates Exos-Datenblatt führt 2,5-Zoll-Platten mit 10.000 U/min und SAS, die im Leerlauf 3,4 W (ST600MM0099), 3,7 W (ST1200MM0129), 4,3 W (ST1800MM0129) und 4,9 W (ST2400MM0129) brauchen. Die Zollangabe steht nicht im Blatt; das Format lesen wir aus den angegebenen Abmessungen ab. Im selben Blatt braucht die 3,5-Zoll-SAS-Platte ST2000NM018B mit 2 TB 5,9 W im Leerlauf, nach unserer Rechnung nur 1 W mehr als die ST2400MM0129.

Stromverbrauch externer und USB-Festplatten

Einen Leerlauf- oder Standbywert für eine externe Festplatte haben wir in keinem Herstellerdokument gefunden. Was wir gefunden haben, sind Angaben zur Stromversorgung. Die Toshiba Canvio Basics mit USB-C, eine externe 2,5-Zoll-Platte mit 1 bis 4 TB, bezieht ihren Strom laut deutscher Produktseite über den USB-Anschluss, mit höchstens 900 mA. Ein Netzteil führt die Seite im Packungsinhalt nicht auf, nur ein USB-Kabel.

Die externe 3,5-Zoll-Platte Seagate Expansion Desktop liegt laut Datenblatt mit einem 18-W-Netzteil im Karton. Welche Platte im Gehäuse steckt, haben wir im Datenblatt nicht gefunden. Die 900 mA und die 18 W sind Höchst- und Nennwerte von Anschluss und Netzteil, keine gemessenen Verbrauchswerte der Platte. Wir rechnen daraus deshalb weder einen Leerlaufwert noch Jahreskosten.

Stromverbrauch: Festplatte oder SSD

Als Vergleich haben wir das Datenblatt einer SATA-SSD gelesen, der Samsung 870 EVO im 2,5-Zoll-Format. Es nennt im Leerlauf 30 mW bei 250 GB bis 1 TB und 35 mW bei 2 und 4 TB, jeweils mit „DIPM on“. Die Abkürzung steht dort ohne Erläuterung; in SATA ist sie üblich für Device Initiated Power Management. Beim Lesen braucht die SSD im Mittel 2,0 bis 2,2 W, beim Schreiben 2,2 bis 2,5 W, im DevSleep 2,5 bis 6,5 mW.

Im Leerlauf liegt die SSD damit weit unter jedem Festplattenwert, den wir gelesen haben. Beim Arbeiten ist das Bild weniger eindeutig: Die Notebook-Festplatte L200 hat laut Toshiba im Betrieb 1,65 W, weniger als die 870 EVO beim Lesen oder Schreiben. Beide Werte stammen aber aus verschiedenen Dokumenten und Messungen: Samsung misst mit IOmeter an einem bestimmten Desktop-System, Toshiba gibt einen typischen Betriebswert an. Der Leerlaufwert der SSD ist ausdrücklich mit DIPM angegeben; ob Ihr PC oder NAS DIPM einschaltet, haben wir in keiner Quelle gefunden. Ein Datenblatt einer NAS-SSD haben wir für diese Seite nicht gelesen.

Stromkosten einer Festplatte im Jahr

Für die Beträge rechnen wir mit 37,0 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, 21.08.2026). Jeder Betrag ist unsere Rechnung für ein Jahr unter der Annahme, dass die Platte rund um die Uhr im genannten Zustand bliebe. Eine echte Platte wechselt zwischen Betrieb, Leerlauf und Standby, Ihr Wert liegt je nach Nutzung dazwischen.

Der Rechner ist als Beispiel mit vier Platten zu je 6,3 W rund um die Uhr vorbelegt, dem Leerlaufwert der Exos X24 SATA laut Datenblatt DS2046.1. Tragen Sie Ihre Plattenzahl, den Wert Ihrer Teilenummer aus deren Datenblatt, die Betriebsstunden und Ihren eigenen Strompreis ein. Ausführlicher rechnet der Stromkosten-Rechner.

Verbrauch pro Jahr
220,8 kWh
Stromkosten pro Jahr
81,68 €
pro Monat
6,81 €

Voreingestellter Strompreis: 37,0 ct/kWh, der bisherige Durchschnitt 2026 für Haushalte laut BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026 (BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, 21.08.2026). Methode laut BDEW-Strompreisanalyse August 2026 (PDF): Neukundentarife, 3.500 kWh im Jahr, Grundpreis anteilig enthalten, inklusive Steuern. Ihr eigener Tarif kann davon abweichen; tragen Sie oben den Preis pro kWh (Arbeitspreis) aus Ihrem Vertrag oder Ihrer Abrechnung ein, als Privathaushalt mit Mehrwertsteuer. Rechnung: Watt x Stunden x 365 / 1.000 x Preis in ct/kWh / 100 = Euro.

Stromverbrauch einer NAS-Festplatte: genannte Modelle bei Amazon.de

Für eine NAS-Festplatte gelten dieselben Werte wie oben: Maßgeblich ist die Teilenummer, nicht das Gerät, in dem sie steckt. Die Tabelle zeigt neue Angebote auf Amazon.de, deren Titel eine der Teilenummern ST8000VN004, ST8000VN002, ST12000VN0008, WD120EFGX, WD120EFBX, WD161KFGX oder MG08ACA16TE enthält, derzeit 4 Zeilen, sortiert nach Preis pro TB, Stand 26.10.2026, 18:34 Uhr. Nicht jede dieser Nummern muss darin erscheinen: Ein Angebot fehlt, wenn sein Titel die Nummer nicht nennt oder wenn es nicht neu und lieferbar ist. Fehlt eine Nummer in der Tabelle, heißt das nicht, dass sie nicht neu zu haben ist; die Tabelle zeigt nur Angebote, deren Titel die Nummer nennt.

Auf dieser Seite genannte Teilenummern als neue Angebote auf Amazon.de, nach Preis pro TB. Die Wattangaben stehen im Text, nicht in der Tabelle; nicht jede genannte Teilenummer ist hier zwingend vertreten.

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Die Wattwerte stehen bewusst nicht in der Tabelle: Sie stammen aus Datenblättern, und die Hersteller messen unterschiedlich. Die IronWolf ST12000VN0008 ist im Text oben nicht aufgeführt; ihre Datenblattwerte stehen auf der Seite 12-TB-Festplatte. Was ein ganzes NAS mit Lüftern und Netzteil braucht, behandelt NAS-Stromverbrauch.

Häufige Fragen

Brauchen selbstverschlüsselnde Festplatten mehr Strom?

Bei der Exos X24 kaum. Laut Handbuch haben die Standard- und die SED-Modelle dieselbe Hardware; die SED-Modelle ziehen auf der 5-V-Leitung etwa 30 mA mehr, also rund 150 mW, auf der 12-V-Leitung nichts zusätzlich. Für andere Baureihen haben wir dazu keine Angabe gelesen.

Warum steht für dieselbe Exos einmal 6,25 W und einmal 6,3 W im Leerlauf?

Die Werte stammen aus zwei Seagate-Dokumenten. Das Handbuch der Exos X24 SATA nennt für 24 und 20 TB im Idle_A 6,25 W, das Exos-Datenblatt DS2046.1 für dieselben Teilenummern 6,3 W. Wir geben jeden Wert mit seinem Dokument wieder und gleichen sie nicht ab. Für die Stromkosten macht der Unterschied wenig aus: nach unserer Rechnung 20,26 € gegenüber 20,42 € im Jahr.

Wie lange braucht eine Festplatte, um aus dem Standby aufzuwachen?

Die Exos X24 SATA ist laut Handbuch nach typisch 25 und höchstens 30 Sekunden wieder bereit, genauso lange wie nach dem Einschalten. Bei jedem Zugriff aus dem Standby kommt diese Wartezeit hinzu. Für andere Platten haben wir diesen Wert für diese Seite nicht ausgewertet.

Quellen

  1. Seagate: Exos X24 SATA Product Manual, Publication 205194300 Rev. C, abgerufen am 26.10.2026
  2. Seagate: Exos Data Sheet (DS2046.1-2512), abgerufen am 26.10.2026
  3. Seagate: Exos X16 Data Sheet (DS2011.1-1904US, April 2019), abgerufen am 26.10.2026
  4. Seagate: IronWolf 3.5 HDD Data Sheet (DS1904.23-2509US), abgerufen am 26.10.2026
  5. Seagate: IronWolf Pro Datenblatt zur 3,5-Zoll-Festplatte (DS2129.4-2311US, de_DE), abgerufen am 26.10.2026
  6. Western Digital: Data Sheet: WD Red Plus (September 2025), abgerufen am 26.10.2026
  7. Western Digital: WD Red Pro NAS Hard Drive Data Sheet (January 2025), abgerufen am 26.10.2026
  8. Western Digital: WD Gold Enterprise Class SATA HDD Data Sheet (August 2026), abgerufen am 26.10.2026
  9. Western Digital: Ultrastar DC HC590 Data Sheet (October 2024), abgerufen am 26.10.2026
  10. Western Digital: Data Sheet: Ultrastar DC HC520 (WDS06-EN-US-0819-02, rev 8/19), abgerufen am 26.10.2026
  11. Toshiba Electronic Devices & Storage Corporation: Enterprise Capacity HDD MG08 Series Product Manual (Rev. 03, July 2021, End of Sales), abgerufen am 26.10.2026
  12. Toshiba Electronics Europe: P300 Desktop PC Hard Drives Datasheet (06/2025), abgerufen am 26.10.2026
  13. Toshiba Electronics Europe: L200 Laptop PC Hard Drives Datasheet (06/2025), abgerufen am 26.10.2026
  14. Toshiba Electronics Europe: Canvio Basics (USB-C) - deutsche Produktseite, abgerufen am 26.10.2026
  15. Seagate: Expansion Desktop-Laufwerk Datenblatt (DS2063.2-2203 WW, de_DE), abgerufen am 26.10.2026
  16. Samsung Electronics: Samsung V-NAND SSD 870 EVO Data Sheet, Revision 1.1, abgerufen am 26.10.2026