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Wie viel Strom ein NAS braucht: Synology, QNAP, Asustor, TrueNAS und Unraid

Preise abgefragt: · Veröffentlicht: · Preisverlauf seit 26.10.2026

Kurz beantwortet

Laut Synology braucht die DS225+ mit zwei Schächten 16,98 W im Zugriff (Access) und 6,08 W im HDD-Ruhezustand (HDD Hibernation), die DS425+ mit vier Schächten 28,25 W und 6,10 W. Andere Hersteller messen andere Zustände, ein Vergleich über Marken hinweg trägt deshalb nicht. Rund um die Uhr im Zugriff kostet die DS225+ nach unserer Rechnung 55,04 € im Jahr.

NAS Stromverbrauch: zwei Werte je Gerät, je Hersteller anders benannt

Ein NAS hat keinen einzelnen Stromverbrauch. Die Hersteller geben mindestens zwei Werte an: einen für den Betrieb und einen für einen Sparzustand. Wie diese Zustände heißen und was in ihnen geschieht, legt jeder Hersteller selbst fest. Synology spricht von „Access“ und „HDD Hibernation“, QNAP von „Betriebsmodus, typisch“ und „Platte Standby-Modus“, Asustor von „Betrieb“ und „Schlafmodus“. Wir geben jeden Wert mit dem Namen wieder, den sein Hersteller verwendet, und mit der Messbedingung, die er dazuschreibt.

Auf dieser Seite stehen die Angaben von Synology, QNAP und Asustor aus deren Datenblättern und Spezifikationsseiten, eine Messung des Technikportals ComputerBase für ein Gerät von UGREEN, die Standby-Einstellungen von DSM, UGOS, TrueNAS und Unraid laut deren Dokumentation und zum Schluss die Stromkosten im Jahr als unsere Rechnung. Was eine einzelne Festplatte zieht, behandelt die Seite Festplatte Stromverbrauch ausführlich je Teilenummer.

Stromverbrauch Synology: DS225+, DS425+ und DS925+

Synology nennt in den Produktspezifikationen der DS225+, der DS425+ und der DS925+, alle mit Stand vom 6. August 2026, je einen Wert im Zugriff (Access) und im HDD-Ruhezustand (HDD Hibernation). Die DS225+ hat zwei Schächte und einen Intel Celeron J4125. Die DS425+ hat vier Schächte, zwei M.2-Steckplätze für NVMe-SSDs und denselben Prozessor. Die DS925+ hat ebenfalls vier Schächte und zwei M.2-Steckplätze für NVMe-SSDs und einen AMD Ryzen V1500B. Mit einer Erweiterungseinheit sind bis zu neun Schächte möglich.

MerkmalZugriff (Access)HDD-Ruhezustand (HDD Hibernation)
DS225+, 2 Schächte16,98 W6,08 W
DS425+, 4 Schächte und 2 M.228,25 W6,10 W
DS925+, 4 Schächte und 2 M.2, erweiterbar auf 937,91 W12,33 W

Innerhalb der Synology-Reihe zeigt sich: Im Zugriff braucht die DS425+ mit vier Schächten nach unserer Rechnung 11,27 W mehr als die DS225+ mit zwei. Im HDD-Ruhezustand liegen beide fast gleichauf, mit 6,08 und 6,10 W. Die DS925+ liegt in beiden Zuständen höher. Dass der Ruhezustand deutlich über null bleibt, lesen wir so: Die Platten schlafen, das Gerät selbst läuft weiter. Synologys eigene Beschreibung dieses Zustands konnten wir bei unserem Abruf nicht lesen.

Wie Synology misst, steht nicht in der Tabellenzeile. Die Produktspezifikation verweist für die Messmethode auf einen eigenen Artikel; bei unserem Abruf zeigte dieser nur seinen Titel, nicht den Text. Welche und wie viele Laufwerke beim Messen steckten, haben wir in keinem Synology-Dokument gefunden. Der Hinweis auf ein mit Synology-Laufwerken bestücktes System in den Produktspezifikationen aller drei Modelle gehört zur Geräuschmessung, nicht zum Stromverbrauch. Wir rechnen deshalb keine Plattenwatt auf die Synology-Werte auf. Als Netzteil nennt Synology 60 W für die DS225+, 90 W für die DS425+ und für die DS925+ 100 W und 120 W, den zweiten Wert mit einem Sternchen, das der gelesene Text nicht erklärt.

Stromverbrauch Synology DS220+

Für die ältere DS220+ mit zwei Schächten und Intel Celeron J4025 haben wir das Datenblatt von 2020 gelesen. Dort schreibt Synology: 14,96 W beim Zugriff und 4,41 W, wenn der Festplatten-Ruhezustand aktiviert ist. Eine eigene Zeile zum Stromverbrauch und eine Angabe zur Messmethode haben wir in der technischen Tabelle dieses Datenblatts nicht gefunden.

Das Datenblatt der DS220+ von 2020 und die Produktspezifikation der DS225+ von 2026 sind verschiedene Dokumentarten, sechs Jahre auseinander. Den Abstand zwischen 14,96 W und 16,98 W lesen wir deshalb nicht als Entwicklung von Modell zu Modell, sondern geben jeden Wert mit seinem Dokument wieder. Rund um die Uhr beim Zugriff wären es für die DS220+ nach unserer Rechnung 131,0 kWh im Jahr.

QNAP TS-233 und TS-464: „Betriebsmodus“ und „Platte Standby-Modus“

QNAP gibt auf den deutschen Spezifikationsseiten zwei Werte an, „Betriebsmodus, typisch“ und „Platte Standby-Modus“. Das TS-233 hat zwei Schächte und einen ARM-Prozessor, das TS-464 vier Schächte. Für das TS-464-8G und das TS-464-4G nennt QNAP dieselben Werte.

MerkmalBetriebsmodus, typischPlatte Standby-Modus
TS-233, 2 Schächte10,81 W3,43 W
TS-464, 4 Schächte40,536 W21,618 W

Als Messbedingung steht auf beiden Seiten nur ein Satz: „Getestet mit vollständig bestückten Laufwerken.“ Wir verstehen das so, dass die Werte die Laufwerke einschließen. Welches Laufwerksmodell steckte und welche Last hinter „typisch“ steht, haben wir auf den Seiten nicht gefunden. Im „Platte Standby-Modus“ braucht das TS-464 nach unserer Rechnung noch gut die Hälfte seines Werts im „Betriebsmodus, typisch“, das TS-233 knapp ein Drittel. Die drei Nachkommastellen beim TS-464 stehen so auf QNAPs Seite; wir runden sie nicht.

Asustor Lockerstor Gen3: Betrieb und Schlafmodus

Asustor nennt für den Lockerstor 4 Gen3 AS6804T mit vier Schächten 34 W im Betrieb und 2,3 W im Schlafmodus, für den Lockerstor 6 Gen3 AS6806T mit sechs Schächten 45 W im Betrieb und ebenfalls 2,3 W im Schlafmodus. Als Netzteil stehen 90 W beim AS6804T und 250 W beim AS6806T auf den Spezifikationsseiten.

MerkmalBetriebSchlafmodus
AS6804T, 4 Schächte34 W2,3 W
AS6806T, 6 Schächte45 W2,3 W

Die Zeile zum Stromverbrauch sagt nur „Schlafmodus“. Unter den Funktionen führt Asustor den Ruhezustand der Platten (Disk Hibernation) und den Schlafmodus des Systems getrennt, mit einstellbaren Wartezeiten für beide, und nennt eine Funktion, mit der das System zeitgesteuert in den Schlafmodus geht („Schedule S3“). Wir lesen die 2,3 W deshalb als Wert für das schlafende Gesamtsystem (S3), nicht für schlafende Platten. Beim Nachlesen auf der deutschen Asustor-Seite ist Vorsicht geboten: Dort heißt die S3-Funktion „Ruhezustand“. Einen Wattwert nur für schlafende Platten haben wir auf den Asustor-Seiten nicht gefunden.

Unter der Tabelle nennt Asustor eine Testfestplatte, gedruckt als „Seagate IronWolf 16TB ( ST160000VN001 )“. Die Teilenummer steht so auf der Seite, mit einer Null mehr als ST16000VN001, der Teilenummer der IronWolf mit 16 TB in Seagates Datenblatt. Wie viele Platten beim Messen steckten, steht auf der Asustor-Seite nicht, und in dem Text, den wir gelesen haben, ist die Fußnote keiner Zeile sichtbar zugeordnet. Wir schreiben deshalb nicht, dass die Wattwerte mit dieser Platte gemessen wurden, nur dass Asustor auf der Seite eine Testfestplatte nennt.

UGREEN DXP4800 Plus: eine Messung von ComputerBase

Eine Wattangabe von UGREEN selbst haben wir für kein Modell gefunden, weder auf der Produktseite des DXP4800 Plus noch in UGREENs Ratgeber zum Stromverbrauch. Gemessen hat das Gerät ComputerBase, im Test von Frank Hüber vom April 2024, mit vier IronWolf-Festplatten zu je 20 TB: 26,8 W mit Festplatten im Ruhezustand, 51,6 W im Leerlauf und 72,3 W beim Schreiben auf die Laufwerke.

Den Ruhezustandswert von fast 27 W nennt ComputerBase zu hoch; das ist die Bewertung der Redaktion. Es ist eine Messung der Presse, kein Herstellerwert, und ein Messgerät nennt der Text, den wir gelesen haben, nicht. Mit den Herstellerwerten von Synology, QNAP oder Asustor stellen wir die Messung deshalb nicht in eine Reihe.

NAS Stromverbrauch im Vergleich: nur innerhalb eines Herstellers

Eine Rangliste über Hersteller hinweg geben die Quellen nicht her. Synology misst nach einer Methode, deren Beschreibung wir nicht lesen konnten. QNAP misst mit vollständig bestückten Schächten, ohne das Laufwerksmodell zu nennen. Asustors niedriger Wert gilt nach unserer Lesart für den Schlafmodus des ganzen Systems, nicht für schlafende Platten. ComputerBase hat mit vier bestimmten Festplatten gemessen. Die 2,3 W eines schlafenden Asustor und die 6,08 W einer DS225+ im HDD-Ruhezustand beschreiben also verschiedene Zustände; der niedrigere Wert heißt nicht, dass das Gerät sparsamer ist.

Vergleichen lassen sich Werte desselben Herstellers, aus Dokumenten derselben Art. Auch dann unterscheiden sich die Geräte oft nicht nur in der Zahl der Schächte. Bei Synology haben DS225+ und DS425+ denselben Prozessor, einen Intel Celeron J4125, die DS925+ einen AMD Ryzen V1500B. Bei Asustor haben AS6804T und AS6806T ebenfalls denselben Prozessor, einen AMD Ryzen V3C14. Bei QNAP stecken in TS-233 und TS-464 verschiedene: ein ARM-Prozessor und ein Intel Celeron N5095.

NAS Stromverbrauch im Standby: was der Platten-Ruhezustand abschaltet

In den Produktspezifikationen nennt Synology den Zustand „HDD Hibernation“; auf dieser Seite übersetzen wir das mit HDD-Ruhezustand. Dass er eine Einstellung ist, zeigt das Datenblatt der DS220+ mit der Formulierung „when hard drive hibernation is enabled“. Die deutsche DSM-Hilfeseite dazu trägt den Titel „Laufwerksruhezustand“, ihren Text konnten wir bei unserem Abruf nicht lesen. Einen Menüpfad für DSM geben wir deshalb nicht an.

Laut UGREEN laufen bei „Hard Drive Sleep“ in UGOS das Betriebssystem und das NAS selbst weiter. Nur geeignete mechanische Laufwerke gehen in einen Zustand mit geringerer Leistungsaufnahme. Interne SSDs nutzen die Steuerung laut UGREEN nicht, weil sie keine Scheiben haben, die anhalten könnten. Den Nachteil nennt UGREEN ebenfalls: Die erste Dateianfrage dauert länger, während die Laufwerke anlaufen. Wie viele Sekunden das sind, steht auf der Seite nicht.

NAS-Server mit TrueNAS: Festplatten-Standby einstellen

In TrueNAS 25.10 stellen Sie den Standby pro Laufwerk ein, in der Ansicht „Disks“ unter „HDD Standby“. Der Wert gibt die Minuten ohne Zugriff an, nach denen das Laufwerk in den Standby wechselt. Zur Auswahl stehen „Always On“ sowie 5, 10, 20, 30, 60, 120, 240, 300 und 330 Minuten; voreingestellt ist „Always On“. Über Bulk Edit setzen Sie den Wert für mehrere Laufwerke zugleich. Für Laufwerke im Standby schaltet TrueNAS laut Dokumentation die Temperaturüberwachung ab. Ob ein bestimmtes Laufwerk oder ein Controller die Einstellung umsetzt, steht auf der Seite nicht.

Daneben gibt es die erweiterte Energieverwaltung (Advanced Power Management, APM). Die Stufen 1, 64 und 127 erlauben laut TrueNAS den Standby, also das Anhalten der Platte, die Stufen 128, 192 und 254 nicht; voreingestellt ist „Disabled“. APM regelt laut TrueNAS nur das Verhalten im Leerlauf: Bei Zugriff arbeiten die Laufwerke unabhängig von der APM-Stufe mit voller Leistung. Einen Wattwert für ein TrueNAS-System haben wir auf der gelesenen Seite nicht gefunden.

Unraid: Stromverbrauch senken und Festplatten-Standby

In Unraid entscheidet der Schreibmodus des Arrays, wie viele Platten bei einem Schreibvorgang anlaufen. Im Modus „Read/Modify/Write“ laufen laut Unraid nur die Paritätsplatte und die Zielplatte an, was nach Unraids Angaben zu geringerem Stromverbrauch und weniger Verschleiß führt. Unraid nennt diesen Modus besonders geeignet, wenn Sie Energie sparen und ruhende Platten abschalten wollen. „Turbo Write“ lässt dagegen bei jedem Schreibvorgang alle Platten anlaufen; laut Unraid steigen dadurch Stromverbrauch und Verschleiß, und Unraid rät davon ab, wenn die Platten im Leerlauf schlafen sollen. Schreibvorgänge auf den Cache betreffen laut der Tabelle in derselben Dokumentation nur die Cache-Laufwerke.

Die Aussage zum Verschleiß stammt von Unraid als Hersteller des Betriebssystems, nicht von einem Festplattenhersteller. Die Spin-down-Timer der Platten stellen Sie laut Unraid-Dokumentation in den Disk Settings ein. Einen voreingestellten Wert oder eine Liste der möglichen Zeiten haben wir in der Unraid-Dokumentation nicht gefunden.

Was der Standby pro Festplatte spart und was er für die Lebensdauer bedeutet

Was eine einzelne NAS-Platte im Leerlauf und im Standby zieht, steht in ihrem Datenblatt. Western Digital nennt für die WD Red Plus WD40EFPX 3,1 W im Leerlauf und 0,3 W im Standby und Sleep, für die WD120EFBX 2,9 W und 0,6 W, gemessen bei Raumtemperatur. Seagates deutsches IronWolf-Pro-Datenblatt nennt für die ST12000NT001 5,0 W im Leerlauf und 1,0 W im Standby-Modus, für die ST20000NT001 5,7 W und 1,2 W. Diese Plattenwerte rechnen wir nicht auf die NAS-Werte auf: Die QNAP-Werte schließen nach unserem Verständnis die Laufwerke ein, und bei Synology kennen wir die Messbedingung nicht.

Keines der Datenblätter und Handbücher von Festplattenherstellern, die wir gelesen haben, schreibt, dass der Standby an sich die Lebensdauer verkürzt oder verlängert; die einzige Aussage zu Standby-Timern und Zuverlässigkeit steht im Handbuch der Exos X24 SATA (siehe unten). Western Digital baut die Red Plus nach eigenen Angaben für Systeme, die rund um die Uhr laufen, und nennt 600.000 Lade- und Entladezyklen für alle Kapazitäten. WD erläutert die Zahl nur mit „Controlled unload at ambient condition“; wir lesen das als gesteuertes Entladen (Parken) der Köpfe, nicht als Zählung der Motorstopps. Wie oft ein Standby-Timer im NAS einen solchen Zyklus auslöst, steht im Datenblatt nicht. Seagate legt die IronWolf Pro laut Datenblatt auf 8.760 Betriebsstunden im Jahr aus, nach unserer Rechnung 24 Stunden an 365 Tagen.

Eine Warnung zu Timern haben wir im Handbuch der Seagate Exos X24 SATA gefunden. Als Werkseinstellung für den Timer von Standby_z, den Zustand mit stehendem Motor, nennt Seagate 15 Minuten. Seagate schreibt dort: Kürzere Timer als die Werkseinstellung oder ein häufigeres Erzwingen einer Stromsparstufe können Zuverlässigkeit und Datenintegrität einschränken. Das gilt für die Exos X24 SATA; auf IronWolf oder WD Red übertragen wir es nicht, und ob ein NAS die Platte diesen Zustand erreichen lässt, steht im Handbuch nicht. Laut demselben Handbuch kann die Platte auch im Leerlauf Hintergrundaktivität nach der S.M.A.R.T.-Spezifikation ausführen und dann Strom auf Betriebsniveau ziehen. Weitere Teilenummern stehen auf der Seite Festplatte Stromverbrauch.

NAS Stromverbrauch: SSD oder HDD

Einen Gesamtwert für dasselbe NAS, einmal mit SSDs und einmal mit Festplatten, haben wir in keinem Herstellerdokument gefunden. Was wir haben, sind Werte für die Laufwerke selbst. Das Datenblatt der SATA-SSD Samsung 870 EVO nennt im Leerlauf 30 mW bei 250 GB bis 1 TB und 35 mW bei 2 und 4 TB, jeweils mit eingeschaltetem DIPM, und im Mittel 2,0 bis 2,2 W beim Lesen. Samsung misst mit dem Programm IOmeter an einem bestimmten Desktop-PC; ob ein NAS DIPM einschaltet, haben wir in keiner Quelle gefunden.

Im Leerlauf liegt diese SSD weit unter den Festplattenwerten oben, etwa den 3,1 W der WD40EFPX. Die Werte stammen aus verschiedenen Messungen verschiedener Hersteller und zeigen nur die Größenordnung: Der Anteil der Laufwerke an einem reinen SSD-NAS ist im Leerlauf klein, das Gerät selbst braucht weiter Strom. UGREEN schreibt zudem, dass interne SSDs die Ruhezustands-Steuerung von UGOS nicht nutzen.

NAS Stromverbrauch im Jahr: kWh und Kosten

Für die Beträge rechnen wir mit 37,0 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, 21.08.2026). Jeder Betrag ist unsere Rechnung für ein Jahr, unter der Annahme, dass das Gerät den ganzen Tag in dem genannten Zustand wäre. Ein echtes NAS wechselt zwischen den Zuständen und wird von Aufgaben geweckt; Ihr Wert liegt dazwischen.

Als Beispiel nehmen wir einen gemischten Tag an: 8 Stunden im Zugriff und 16 Stunden im HDD-Ruhezustand. Für die DS225+ ergibt das 18,35 € plus 13,14 € im Jahr. Pro Platte zeigt das WD-Datenblatt, was der Standby bewirken kann: Die WD40EFPX kommt im Leerlauf (3,1 W) nach unserer Rechnung auf 10,05 € im Jahr, im Standby (0,3 W) auf 0,97 €, jeweils wenn sie den ganzen Tag in diesem Zustand wäre.

Der Rechner ist als Beispiel mit 16,98 W rund um die Uhr vorbelegt, dem Wert der DS225+ im Zugriff (Access) laut Synology. Tragen Sie den Wert Ihres Geräts in dem Zustand ein, den Sie berechnen wollen, dazu die Stunden pro Tag und Ihren eigenen Strompreis. Weitere Varianten bietet der Stromkosten-Rechner.

Verbrauch pro Jahr
148,7 kWh
Stromkosten pro Jahr
55,04 €
pro Monat
4,59 €

Voreingestellter Strompreis: 37,0 ct/kWh, der bisherige Durchschnitt 2026 für Haushalte laut BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026 (BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, 21.08.2026). Methode laut BDEW-Strompreisanalyse August 2026 (PDF): Neukundentarife, 3.500 kWh im Jahr, Grundpreis anteilig enthalten, inklusive Steuern. Ihr eigener Tarif kann davon abweichen; tragen Sie oben den Preis pro kWh (Arbeitspreis) aus Ihrem Vertrag oder Ihrer Abrechnung ein, als Privathaushalt mit Mehrwertsteuer. Rechnung: Watt x Stunden x 365 / 1.000 x Preis in ct/kWh / 100 = Euro.

Genannte NAS-Modelle bei Amazon.de

Die Tabelle zeigt neue Angebote auf Amazon.de, deren Titel DS225+, DS425+, DS925+, TS-233, TS-464 oder AS6804T nennt, derzeit 3 Zeilen, sortiert nach Preis, Stand 26.10.2026, 15:04 Uhr. Varianten mit der Zusatzbezeichnung „-US“ lassen wir aus: Für sie haben wir kein QNAP-Dokument gefunden, das die Wattwerte der Spezifikationsseiten auf sie bezieht. Nicht jedes Modell aus dem Text steht in der Tabelle. Die DS220+ und den AS6806T führen wir in unserem Amazon.de-Katalog nicht, und ein Modell fehlt auch, wenn gerade kein neues Angebot lieferbar ist. Ein Angebot kann eine Variante des Modells sein; ob der Hersteller genau diese Variante gemessen hat, steht in keinem Dokument, das wir gelesen haben.

Neue Angebote auf Amazon.de zu einigen der auf dieser Seite genannten NAS-Modelle, nach Preis. Nicht jedes Modell aus dem Text ist vertreten, und ein Angebot ist nicht unbedingt die Variante, die der Hersteller gemessen hat. Die Wattangaben stehen im Text, nicht in der Tabelle.

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Welche Festplatten in ein NAS passen und was sie kosten, behandelt NAS-Festplatten; welche Platten Synology selbst listet, steht unter Synology-kompatible Festplatten.

Häufige Fragen

Ist die Netzteilleistung der Stromverbrauch eines NAS?

Nein. Die Netzteilangabe ist eine Nennleistung, kein Verbrauchswert. QNAP nennt für das TS-464 ein 90-W-Netzteil und im „Betriebsmodus, typisch“ 40,536 W. Synology nennt für die DS425+ ebenfalls ein 90-W-Netzteil und im Zugriff 28,25 W. Für Ihre Stromkosten zählt der Verbrauchswert in dem Zustand, in dem das Gerät läuft.

Warum wachen die Festplatten im NAS immer wieder auf?

Laut UGREEN reicht eine geplante Aufgabe, die eine kleine Datei liest oder schreibt, um die Laufwerke zu wecken und den Leerlauf-Timer neu zu starten. Auch geplante S.M.A.R.T.-Tests, Konsistenzprüfungen und andere Wartung wecken die Platten, und der Ruhezustand hält Anwendungen nicht vom Zugriff auf den Speicherpool ab. Eine iSCSI-Verbindung sollten Sie laut UGREEN pausieren oder trennen, bevor Sie den Ruhezustand erwarten. Diese Angaben gelten für UGOS; Synologys Artikel zu diesem Thema konnten wir nicht lesen.

Spart es Strom, das NAS nachts auszuschalten?

Synology nennt im Datenblatt der DS220+ die zeitgesteuerte Ein- und Ausschaltung als weiteren Weg, Stromverbrauch und Betriebskosten zu senken; auch die Spezifikationen von DS225+, DS425+ und DS925+ führen zeitgesteuertes Ein- und Ausschalten sowie Wake on LAN/WAN. Was ein ausgeschaltetes Synology-Gerät noch zieht, haben wir in keiner Quelle gefunden. Wie viel die Abschaltung spart, können wir deshalb nicht beziffern.

Quellen

  1. Synology: Product Specifications DS225+ (Last updated: Aug 6, 2026), abgerufen am 26.10.2026
  2. Synology: Product Specifications DS925+ (Last updated: Aug 6, 2026), abgerufen am 26.10.2026
  3. Synology: Product Specifications DS425+ (Last updated: Aug 6, 2026), abgerufen am 26.10.2026
  4. Synology: Datasheet DiskStation DS220+ (DS220+-2020-ENU-REV001, 2020), abgerufen am 26.10.2026
  5. QNAP: TS-464 Hardware-Spezifikationen, abgerufen am 26.10.2026
  6. QNAP: TS-233 Hardware-Spezifikationen, abgerufen am 26.10.2026
  7. Asustor: LOCKERSTOR 4 Gen3 (AS6804T) Spezifikationen, abgerufen am 26.10.2026
  8. Asustor: LOCKERSTOR 6 Gen3 (AS6806T) Specifications, abgerufen am 26.10.2026
  9. ComputerBase: Ugreen DXP4800 Plus im Test, Seite 3: Lautstärke & Leistungsaufnahme (Frank Hüber, 25.04.2024), abgerufen am 26.10.2026
  10. TrueNAS (iXsystems): TrueNAS 25.10 Documentation: Disks Screen, abgerufen am 26.10.2026
  11. Unraid (Lime Technology): Unraid Docs: Arrays, abgerufen am 26.10.2026
  12. Unraid (Lime Technology): Unraid Docs: Customize Unraid settings, abgerufen am 26.10.2026
  13. UGREEN: Optimize NAS Power Consumption: Practical Tips for Efficiency (21.02.2025), abgerufen am 26.10.2026
  14. Western Digital: Data Sheet: WD Red Plus (September 2025), abgerufen am 26.10.2026
  15. Seagate: IronWolf Pro Datenblatt zur 3,5-Zoll-Festplatte (DS2129.4-2311US, de_DE), abgerufen am 26.10.2026
  16. Seagate: Exos X24 SATA Product Manual, Publication 205194300 Rev. C, abgerufen am 26.10.2026
  17. Samsung Electronics: Samsung V-NAND SSD 870 EVO Data Sheet, Revision 1.1, abgerufen am 26.10.2026
  18. Seagate: IronWolf 3.5 HDD Data Sheet (DS1904.19-2110US, October 2021), abgerufen am 26.10.2026